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Leuchtturmprojekte

Zukunftsaufgaben im Bereich von „Bau von atomaren End- und Zwischenlagern“ und dessen Technologietransfer

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) ist der weitere wesentliche Geschäftspartner unseres Hauses in Deutschland.

Spätestens seit Errichtung des Bergwerks zur Erforschung des Salzstocks am Standort Gorleben als Endlager für hochradioaktive Abfälle in den 1980er Jahren ist die TS GMBH ein strategischer Partner der BGE.

Derzeit führen wir in dem Bergwerk Konrad für die BGE dringend notwendige Arbeiten und Aktivitäten durch, um schnellstmöglich die Voraussetzungen für ein atomares Endlager zu schaffen.

Die Inbetriebnahme des Endlagers Konrad zur Einlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung ist für das Jahr 2027 terminiert. Insbesondere aufgrund von Rücknahmeverpflichtungen des Bundes bzgl. dieser Abfälle steht das Projekt im Fokus. Unsere Gesellschaft führt auf dem Bergwerk u. a. Arbeiten durch, welche auf dem zeitkritischen Pfad der Errichtung liegen. Diese betreffen die Errichtung einer Schachtförderanlage zur Verbringung der Abfälle von über nach unter Tage sowie die Auffahrung von schachtnahen Grubenräumen zum Umschlag der Abfälle ins Grubengebäude.

Des Weiteren wird ein Großteil dieser Errichtungsarbeiten von uns im Durchlaufbetrieb (24/7) erbracht, um dem geomechanischen Sonderverhalten des Gebirges in Bezug auf die Bergsicherung Rechnung zu tragen und den Zieltermin zur Errichtung des Endlagers Konrad im Jahr 2027 realisieren zu können und damit in Deutschland erstmals radioaktive Abfälle sicher endzulagern.

Deutschland

Für Deutschland umfasst das Tätigkeitsspektrum der Einlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle im Endlager Bergwerk Konrad am Standort Salzgitter die bergmännische Umrüstung der bestehenden Schächte hin zu einem Seilfahrtschacht sowie einem Endlagertransportschacht mit angeschlossener Auffahrung des Einlagerungsfüllortes sowie der Endlagertransportstrecke nach neuer Österreicher Tunnelbauweise. Weiterhin wurde ebenfalls nach neuer Österreicher Tunnelbauweise ein Baulos zur untertägigen Auffahrung von Strecken und dem Abteufen eines Bunkers für die Versatzaufbereitung gewonnen. Im Jahre 2020 kam das Baulos zur Errichtung einer Schachtförderanlage hinzu. Herausforderung ist hier die Errichtung einer 8-Seil-Koepe-Förderanlage mit einer Nutzlast von 25 t zum Endlagerbetrieb sowie einer Mittleren Seilfahrtanlage für Personenseilfahrten sowie einer Hilfsfahranlage nach aktuellem Stand der Technik unter Berücksichtigung der Vorgaben aus der genehmigten Planfeststellung. Hier übernimmt die TS GMBH einen Anteil von Verantwortung an der nationalen Entsorgungsstrategie nach dem Ende der Kernenergieverstromung in der Bundesrepublik Deutschland.

Durch die Sicherung der operativen Tätigkeiten am Standort Deutschland wird diese Unternehmensstrategie unterstützt und es wird das Wissen über Bergbautechnologien in Verbindung mit allgemein anerkannten Regeln der Technik für Planung, Umsetzung und Dokumentation im Unternehmen sowie in Deutschland gehalten.

Die Arbeiten der atomaren Endlagerung bedür­fen eines besonderen Know-how, welches im Wesentlichen nur unsere Mitar­beiter vorhalten. Von daher sind unsere Tätigkeiten von wichtiger Bedeu­tung für das staatliche Gemeinwesen, da bei deren Beeinträchtigung nachhaltige, erheb­liche Störungen der öffentlichen Sicherheit eintreten würden.

Wollen Sie wirklich einen bemerkbaren Einfluss auf die Nachhaltigkeit im weltweiten Handeln haben, dann kommen Sie zu uns!

Zentrale Mülheim

THYSSEN SCHACHTBAU GMBH
Sandstraße 107 - 135 
45473 Mülheim an der Ruhr

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